Der Website-Blueprint: So erstellst du deine Website von A bis Z

In diesem Artikel nehme ich dich wirklich einmal komplett mit durch den gesamten Prozess einer Webseitenerstellung. Von A bis Z. Und zwar nicht nur das Tool und nicht nur das Design, sondern alles, was davor passieren muss, damit deine Website am Ende nicht einfach nur existiert, sondern auch funktioniert.

Weil genau das ist der Punkt. Eine Website zu bauen ist ein eigenes Berufsfeld. Nicht ohne Grund gibt es Brand Designer und Webdesigner. Du musst viele Dinge verstehen, damit das Ganze wirklich trägt.

Und ich mache jetzt etwas, was ich so noch nicht gemacht habe. Ich gehe mit dir einmal komplett durch meinen gesamten Prozess. Genauso, wie ich ihn auch mit meinen Kunden gehe.

Inhaltsverzeichnis

    Warum die meisten beim falschen Punkt starten

    Viele machen nämlich den gleichen Fehler. Sie sagen, ich will jetzt eine Website, und loggen sich irgendwo ein. Zum Beispiel bei einem Baukastensystem und fangen einfach an.

    Und ich sage dir ganz klar, das Tool kommt viel später. Viel später.

    Am Anfang stehen ganz andere Dinge und wenn du die überspringst, dann kannst du dir die schönste Website bauen und sie wird trotzdem nicht funktionieren.

    Der wichtigste Schritt: Deine Business-Analyse

    Dein Warum als Fundament

    Am Anfang steht dein Warum. Und zwar wirklich dein Warum im tiefsten Kern. Warum machst du das alles? Warum startest du dein Business? Warum gibt es deine Angebote? Ja, natürlich wollen wir alle Geld verdienen und unsere Rechnungen bezahlen. Aber das ist nicht der Punkt, der deine Kommunikation trägt.

    Es gibt fast immer einen tieferen Grund. Eine persönliche Erfahrung. Ein Problem, das du selbst gelöst hast. Oder etwas, das du unbedingt nach außen bringen willst.

    Und genau dieses Warum ist entscheidend, weil es bestimmt, wie du kommunizierst. Auf deiner Website, auf Social Media, in deinem Podcast, überall. Wenn du das nicht klar hast, dann wird alles danach unscharf.

    Positionierung, Emotionen und echte Gespräche

    Wenn dein Warum klar ist, geht es weiter mit deiner Positionierung.

    • Wem willst du helfen?

    • Was ist das Problem dieser Person?

    • Und was liegt unter diesem Problem?

    Es gibt immer ein Problem an der Oberfläche und ein Problem darunter. Und genau da darfst du hinschauen. Und ich sage dir auch ganz ehrlich, hör auf zu raten. Wenn du nicht mit diesen Menschen gesprochen hast, dann weißt du nicht, was sie denken. Dann glaubst du vielleicht, du weißt es, aber du weißt es nicht.

    Also geh ins Gespräch. Schaff einen Raum, in dem sich dein Gegenüber öffnen kann. Und dann hör zu. Schreib dir den O Ton auf. Genau so, wie die Person spricht. Diese Worte kannst du später direkt in deiner Kommunikation verwenden. Das ist der Punkt, wo du wirklich andockst.

    Dein Angebot wirklich verstehen

    Ganz oft erlebe ich in der Zusammenarbeit, dass da noch so viel mehr drin steckt, als die Leute am Anfang denken.

    Viele haben eine Business-Analyse gemacht, vielleicht im Rahmen einer Gründungsberatung. Aber das kratzt oft nur an der Oberfläche.

    Für deine Website brauchst du Tiefe. Du musst dein Angebot wirklich durchdringen.

    Sonst passiert genau das, was ich immer wieder sehe. Du gehst online und wunderst dich, warum keine Kunden kommen.

    Deine Website braucht ein klares Ziel

    Was soll deine Website für dich tun

    Du hast jetzt dein Business analysiert und weißt, wo du hin willst. Deine Vision ist das große Ganze. Aber deine Website braucht einen konkreten Job. Was soll sie in den nächsten drei bis sechs Monaten für dich erledigen? Ganz oft ist es am Anfang so, dass dein Hauptziel ist, Gespräche zu generieren. Kennlerngespräche. Eins zu eins. Weil du dein Angebot erst einmal im direkten Austausch weiterentwickelst. Und gleichzeitig kann ein Unterziel sein, dass du deinen Newsletter aufbaust.

    Struktur entsteht aus Klarheit

    Und genau aus diesen Zielen ergibt sich deine Website-Struktur. Du kannst dir das ganz einfach machen. Nimm ein Blatt Papier und zeichne deine Seiten auf. Startseite, Angebotsseite, Über mich Seite, Kontaktseite. Wie greifen diese Seiten ineinander? Wo führst du deine Nutzer hin? Und ja, du darfst dir auch anschauen, was andere machen. Menschen, die schon weiter sind als du. Die haben oft schon viel richtig gemacht.

    Inhalte schreiben, ohne dich zu verlieren

    Warum viele hier hängen bleiben

    Der nächste große Schritt sind deine Inhalte. Und genau hier verlieren sich viele. Sie sitzen ewig an ihren Texten, springen von Tool zu Tool und kommen nicht zum Punkt. Wenn du merkst, dass du festhängst, dann mach den Rechner zu. Wirklich.

    Setz dich hin und schreib selbst. Denk selbst nach. Formuliere deine Gedanken.

    Deine Analyse ist die Grundlage für alles

    Wenn du deine Business-Analyse ordentlich gemacht hast, dann hast du eigentlich schon alles, was du brauchst. Deine Gedanken, deine Formulierungen, deine Inhalte. Du musst sie nur noch in eine Struktur bringen.

    Und dann kannst du Tools nutzen, um daraus etwas zu formen. Aber die Basis muss von dir kommen.

    Branding und visuelle Ebene

    Warum das Logo nicht dein Startpunkt ist

    An dieser Stelle denken viele, sie brauchen jetzt ein Logo. Ich sage dir ganz ehrlich, NEIN. Du kannst mit deinem Namen starten. Einfach geschrieben in einer Schrift. Wichtiger ist, welchen Vibe du transportierst. Farben, Schriften, Bildsprache. Das sind die Dinge, die Emotionen auslösen. Und du verkaufst immer Emotionen. Das Logo ist am Ende nur ein Erkennungszeichen. Es ist nicht das, was deine Marke trägt.

    Bilder und visuelle Unterstützung

    Was ich dir wirklich empfehlen würde, ist, in echte Bilder zu investieren. Ein Fotoshooting macht einen riesigen Unterschied. Zusätzlich kannst du mit Bildern arbeiten, die eine gewisse Stimmung transportieren. Als Hintergrund, als Ergänzung.

    Jetzt erst kommt das Tool

    Warum du erst jetzt anfangen solltest zu bauen

    Erst jetzt bist du an dem Punkt, wo du dich mit einem Page Builder beschäftigst. Vorher macht das keinen Sinn. Du hast jetzt deine Inhalte, deine Struktur, dein Branding, deine Bilder. Jetzt kannst du anfangen, deine Website aufzubauen.

    Schritt für Schritt umsetzen

    Fang klein an. Bau eine Seite. Schau dir an, wie das Tool funktioniert. Und ganz wichtig, schreib deine Texte nicht direkt im Tool. Nutze ein Dokument, damit du immer ein Backup hast. Und denk auch an die mobile Ansicht. Das wird oft unterschätzt.

    Das Thema Recht gehört dazu

    Ja, das ist der Teil, auf den keiner Lust hat. Aber du musst dich damit beschäftigen. Impressum und Datenschutz sind Pflicht. Ohne gehst du nicht online.

    Und wenn du etwas verkaufen willst, kommen weitere Themen dazu. Das gehört einfach dazu, auch wenn es nicht der spaßigste Teil ist.

    Der Moment, live zu gehen

    Viele haben Angst davor, online zu gehen. Ich verstehe das. Da hängen oft auch persönliche Themen dran. Aber ich kann dir sagen, es passiert erstmal nichts. Solange du deine Website nicht aktiv nach außen trägst, kommt auch niemand darauf. Du musst selbst dafür sorgen, dass Menschen dich finden. Über Social Media, über deinen Newsletter, über alles, was du nutzt.

    Deine Website ist ein lebendiges Werkzeug

    Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt. Deine Website wird nie fertig sein. Und das ist gut so. Sie ist ein Werkzeug, mit dem du arbeitest. Du wirst Dinge anpassen, erweitern, verändern. Du wirst Angebote anpassen, Seiten umbauen, Inhalte ergänzen. Das ist ein Prozess.

    Fazit: Finde dein Warum und gehe raus

    Wenn du dir jetzt eine Sache wirklich mitnehmen willst aus dem Ganzen hier, dann ist es das:
    Bitte fang nicht beim Tool an. Wirklich nicht.

    Ich weiß, es ist super verlockend, sich irgendwo einzuloggen und einfach mal loszulegen, aber das bringt dich nicht dahin, wo du eigentlich hinwillst. Fang bei dir an und finde dein Warum. Nimm dir da wirklich die Zeit, auch wenn es sich vielleicht am Anfang ein bisschen zäh anfühlt oder du denkst, du willst eigentlich schon längst weiter sein.

    Und dann, ganz ehrlich, geh einfach raus. Verkünstel dich im ersten Schritt nicht 6 Monate lang im stillen Kämmerlein. Sei aber klar, du selbst und nicht künstlich. Weil das ist am Ende genau das, was wirklich funktioniert. Und nicht diese perfekte Website, an der du ewig rumbastelst, die nie online geht und die dir halt einfach gar nichts bringt.

     
     

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    Linda Luk

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